K. u. G. Böckl GbR - Versicherungsmakler

 

Öltankhaftpflichtversicherungsvergleich

 
Was ist versichert?
 
Als Betreiber von Anlagen zur Lagerung von gewässerschädlichen Stoffen tragen Sie die
Verantwortung, wenn es durch den Austritt dieser Stoffe zu einer Verunreinigung von Gewässern
kommt. Heizöltanks sind sicher die verbreitetsten Anlagen. Auslaufendes Öl kann Millionen von
Litern Grundwasser verseuchen.
 
Grundsätzlich sind alle Personen- und Sachschäden, die durch das Auslaufen fahrlässig einem
Dritten zugefügt werden, versichert. Zunächst prüft die Gewässerschadenhaftpflichtversicherung,
ob die Schadenersatzansprüche berechtigt sind. Sie wehrt unberechtigte Forderungen ab.
Sämtliche Kosten bis hin zu einem eventuell entstehenden Rechtsstreit, werden dann von der
Haftpflichtversicherung getragen. Besteht die Forderung des Geschädigten zu Recht, leistet die
Haftpflichtversicherung im Rahmen der vorliegenden Bedingungen. Dies trifft auch auf Kosten zu,
die anfallen, um eine Verunreinigung von Gewässern zu verhindern oder einzudämmen.
 
 
 
 
 
Schadensbeispiele aus der Praxis
 
Familie Müller hat bereits seit dreißig Jahren den selben Öltank im Keller stehen. Im Lauf der
Jahre ist eine hintere Stelle des Tanks spröde geworden. Eines Tages gibt das Material nach
und mehrere hundert Liter Heizöl laufen aus. Durch den starken Ölgeruch im ganzen
Haus alarmiert, entdecken die Müllers das Malheur und rufen die Feuerwehr. Diese kann einen
Großteil des Öls aus der Wanne absaugen, in der der Öltank vorschriftsmäßig steht.
Nach dem Absaugen wird jedoch ein kleiner Riss in der Wanne entdeckt, durch den Öl gesickert
sein kann. Um eine Verunreinigung des Grundwassers zu verhindern, muss ein Teil des
Kellerbodens bis zum Fundament abgetragen werden. Die Kosten belaufen sich insgesamt auf
fast 30.000 Euro. Die Gewässerschadenhaftpflicht der Müllers übernimmt den Schaden.