Erstinformation zum Vermittlerstatus gem. § 11 VersVermV

K. u. G. Böckl GbR
Versicherungsmakler
Kissinger Straße 120 A
97688 Bad-Kissingen
Telefon: 0971 / 66378
E-Mail: info@versicherungsmakler-boeckl.de

Vermittlerstatus
Wir sind tätig als Versicherungsmakler gem. § 34 d Abs. 1 der Gewerbeordnung. Versicherungsmakler sind nicht gesellschaftsgebunden und sind gesetzlich verpflichtet dem Kunden einen angemessenen Marktüberblick zu verschaffen.

Beratung und Vergütung
Wir beraten und vermitteln gemäß den gesetzlichen Vorgaben und erhalten für die Vermittlung eines Versicherungsvertrages eine Provision von der jeweiligen Gesellschaft. Für Sie als Kunde ist unsere Beratungsleistung kostenfrei.

Abhängigkeiten über Beteiligungen
Es bestehen keine unmittelbaren oder mittelbaren Beteiligungen des Vermittlers von mehr als 10% der Stimmrechte oder des Kapitals an einem Versicherungsunternehmen.
Ein Versicherungsunternehmen hält keine mittelbaren oder unmittelbaren Beteiligungen von mehr als 10% der Stimmrechte oder des Kapitals des Vermittlers.

Aufsichtsbehörde
Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt
Mainaustraße 33
97082 Würzburg

Registerstelle
Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK) e.V.
Breite Straße 29
10178 Berlin
Telefon: 0180-6005850 (20 Cent/Anruf aus dt. Festnetz, max. 60 Cent/Anruf aus Mobilfunk)

Registerabruf unter: www.vermittlerregister.info
Registernummer: D-RPFW-RZMZT-00

Schlichtungsstellen - außergerichtliche Streitbeilegung
Versicherungsombudsmann e.V.
Postfach 08 06 32, 10006 Berlin
www.versicherungsombudsmann.de

Ombudsmann für Private Kranken- und Pflegeversicherung
Postfach 06 02 22, 10052 Berlin
www.pkv-ombudsmann.de

K. u. G. Böckl GbR - Versicherungsmakler

 

Rechtsschutzversicherung

 
Was ist versichert?
 
Im Alltag kann es schnell zu Situationen kommen, in denen der Weg zum Anwalt notwendig wird.
Ein eventuell daraus resultierender Rechtsstreit ist meistens sehr teuer. Mit einer Rechtsschutz-
versicherung treffen Sie Vorsorge für diese finanziellen Folgen. Wer will schon auf sein gutes
Recht verzichten, nur weil er es sich vielleicht nicht leisten kann.
 
 
 
 
 
Schadensbeispiele aus der Praxis
 
 
Arbeits-Rechtsschutz - Kündigung: Herr Mokabe wird von seinem Abteilungsleiter Herrn
Braun seit längerem mit Witzen über seine Herkunft aufgezogen. Daran ändert sich trotz
wiederholter Bitte dies zu unterlassen nichts. Als Herr Mokabe sich beim Betriebsrat über
die Sticheleien beschwert, wird ihm kurz darauf fristlos gekündigt. Als Begründung gibt man
an, er hätte in größerem Umfang Büromaterial gestohlen. Herr Mokabe sieht den eigentlichen
Grund in seiner Beschwerde und schaltet einen Anwalt ein, den ihm sein Rechtsschutzversicherer
empfahl. Der Versicherer gab eine Deckungszusage ab.
 
Wohnungs-Rechtsschutz- Streitigkeiten mit dem Vermieter: Frau Poczesniok zog aus Ihrer
Wohnung aus. Bei der Schlüsselübergabe weigert sich ihr Vermieter, Ihr die Kaution zurück
zu erstatten. Als Grund gibt er an, dass die Wände nicht neu gestrichen wurden. An die
Vereinbarung bei Einzug, dass die vom Vormieter nicht renovierte Wohnung auch bei Auszug
nicht mehr geweißelt werden müsse, will sich der Vermieter nicht mehr erinnern. Da Frau
Poczesniok eine Zeugin für die Aussage und Bilder vom Einzug hat, die den Zustandder Wohnung
dokumentieren, möchte Sie Ihre Kaution einklagen. Ihr Rechtsschutzversicherer erteilt eine
Deckungszusage.
 
Verkehrs-Rechtsschutz - Verkehrsunfall: Beim Überholen drängt ein Autofahrer Herrn Witts Wagen
von der Straße ab. Dieser gerät in den Straßengraben und überschlägt sich mehrfach. Herr Witt
zieht sich eine Schleudertrauma und eine Gehirnerschütterung zu. Sein Wagen hat nur noch
Schrottwert. Die Kfz-Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers kommt zwar in angemessener
Höhe für den Sachschaden, sowie den Nutzungsausfall auf, bietet beim Schmerzensgeldaber
eine Herrn Witts Meinung nach zu niedrige Vergleichszahlung an. Herr Witt bespricht den Fall mit
seinem Rechtsschutzversicherer und erhält dort eine Deckungszusage für diesen Fall. Sein Anwalt
hält das Angebot für den Verletzungen angemessen und rät voneiner Klage ab. Die Kosten dieser
Beratung übernimmt der Rechtsschutzversicherer.
 
Sozial-Rechtsschutz - Rente: Frau Kessler beantragte zum 67sten Rente. Die Höhe der Rente
kommt ihr zu niedrig vor, weshalb Sie Ihre Unterlagen von einer Beratungsstelle überprüfen lässt.
Dabei stellt sich heraus, dass die Erziehungszeiten für ihre drei Kinder nicht berücksichtigt wurden.
Sie legt Einspruch gegen den Rentenbescheid ein, was jedoch nicht zu einer Korrektur der Rentenhöhe
führt. Letztlich holt Sie sich eine Deckungszusage Ihrer Rechtsschutzversicherung ein und übergibt
die Sache zur Vertretung vor Gericht einem Anwalt.
 
Steuer-Rechtsschutz - Werbungskosten: Frau Raiers Weg zur Arbeit beträgt normalerweise 15 km
einfach. Aufgrund ausgedehnter Straßenarbeiten muss Sie einen täglichen Umweg von 12 km zur
Arbeit in Kauf nehmen. Bis Ihr üblicher Arbeitsweg wieder frei ist, kommen so fast 2.500 km Umweg
zusammen. Im Zuge der Steuererklärung erkennt der zuständige Sachbearbeiter nur die übliche
Strecke an. Trotz Widerspruch und Erklärungsversuch lenkt das Finanzamt nicht ein. Frau Raiers
Rechtsschutzversicherer erklärt sich bereit, die nötigen Kosten einer Gerichtsverhandlung zu
übernehmen. Frau Raier übergibt die Sache danach ihrem Anwalt.